N.O.R.A. – Named-entity Obfuscation & Redaction Assistant
Kein Arbeitsbereich
Arbeitsbereich

Nutzungsbedingungen

Bedingungen für die Nutzung von N.O.R.A. — Named-entity Obfuscation & Redaction Assistant

1. Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung des unter nora-ai.de bereitgestellten Angebots N.O.R.A. — Named-entity Obfuscation & Redaction Assistant (nachfolgend „Dienst").

(2) Anbieter ist Richard Weigmann (Privatperson), Postfach 11 61, 21601 Buxtehude, Deutschland, E-Mail: info@nora-ai.de.

(3) Der Dienst wird unentgeltlich und ohne Registrierung oder Benutzerkonto bereitgestellt. Es kommt kein entgeltlicher Vertrag zustande; ein Anspruch auf Nutzung oder Fortbestand des Angebots besteht nicht.

(4) Die Bedingungen gelten gleichermaßen für Verbraucher i. S. d. § 13 BGB und Unternehmer i. S. d. § 14 BGB.

2. Leistungsbeschreibung

(1) Der Dienst unterstützt bei der Pseudonymisierung von Texten und Dokumenten. Die Erkennung identifizierender Angaben und deren Ersetzung durch Platzhalter erfolgt vollständig lokal im Browser (WebGPU, Fallback WebAssembly). Inhalte werden nicht an einen Server des Anbieters übertragen.

(2) Arbeitsbereiche und Mappings werden lokal im Browser (IndexedDB) gespeichert; Mappings werden dabei verschlüsselt abgelegt. Der Anbieter hat keinen Zugriff auf diese Daten.

(3) Die einzige externe Verbindung ist der Abruf der Erkennungsmodelle von Hugging Face beim erstmaligen Nutzen. Dabei werden keine Inhalte übertragen.

(4) Wenn die App über die Lovable-Plattform veröffentlicht wird, erhebt Lovable Labs Incorporated als Hosting-Plattformanbieter aggregierte Besucherstatistiken (z. B. Seitenaufrufe, Verweildauer, Gerätetyp, Herkunftsland). Diese Analyse erfolgt auf Server-Ebene; Inhalte und Mappings der Nutzer werden dabei nicht übermittelt. Der Anbieter kann diese Funktion in den Lovable-Projekteinstellungen deaktivieren („Visitor analytics").

(5) Die weitere Verwendung pseudonymisierter Texte — etwa die Eingabe in ein KI-System — erfolgt eigenverantwortlich durch die Nutzerin oder den Nutzer. Der Anbieter betreibt keine solchen Systeme und schuldet kein bestimmtes Arbeitsergebnis.

3. Pflichten der Nutzer

Bei der Nutzung des Dienstes verpflichten sich Nutzer:

  • sicherzustellen, dass sie zur Verarbeitung der eingebrachten Daten befugt sind — insbesondere bei personenbezogenen Daten Dritter (z. B. aufgrund Einwilligung, Vertrag oder gesetzlicher Erlaubnis).
  • besondere Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO) nur zu verarbeiten, wenn hierfür eine geeignete Rechtsgrundlage vorliegt.
  • keine Inhalte zu verarbeiten oder zu verbreiten, die gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstoßen (u. a. Urheberrechte, Geschäftsgeheimnisse, Persönlichkeitsrechte, Verschwiegenheitspflichten).
  • den Betrieb des Dienstes nicht zu stören oder zu gefährden (z. B. Massenanfragen, Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen).

4. Haftung und Haftungsbeschränkung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz und für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Pflicht (Kardinalpflicht), begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Für ein unentgeltlich bereitgestelltes Angebot gelten zudem die gesetzlichen Haftungserleichterungen.

(3) Ausdrücklicher Haftungsausschluss für unerkannte sensible Informationen: Die automatisierte Erkennung findet nach dem Stand der Technik nicht mit hundertprozentiger Sicherheit alle personenbezogenen, geschäftlichen oder sonst schutzwürdigen Informationen. Werden einzelne derartige Angaben übersehen und dadurch von der Nutzerin oder dem Nutzer weitergegeben, haftet der Anbieter hierfür nicht — es sei denn, ihm fällt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last.

(4) Die abschließende Prüfpflicht vor der Weitergabe pseudonymisierter Inhalte an Dritte oder an ein KI-System liegt bei der Nutzerin oder dem Nutzer. Ergebnisse sind eigenständig zu kontrollieren und verbliebene sensible Angaben manuell zu entfernen.

(5) Vorstehende Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

5. Hinweis zur Pseudonymisierung

(1) Die Pseudonymisierung ist eine technische und organisatorische Maßnahme im Sinne des Art. 32 DSGVO. Sie reduziert das Risiko einer Re-Identifizierung, schließt es aber nicht in jedem Fall vollständig aus.

(2) Einzelheiten zur Verarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

6. Verfügbarkeit und Änderungen

Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit. Da der Dienst unentgeltlich bereitgestellt wird, kann er jederzeit geändert, eingeschränkt oder eingestellt werden. Lokal im Browser gespeicherte Daten bleiben davon unberührt und können jederzeit selbst exportiert oder gelöscht werden.

7. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts gewährte Schutz nicht entzogen wird (Art. 6 Abs. 2 Rom I-VO).

(2) Für den Gerichtsstand gelten die gesetzlichen Regelungen.

(3) Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Stand: August 2026